Chronik

Die Traumfabrik blickt auf eine über 30-jährige Geschichte zurück. Seitdem veranstaltet die Traumfabrik jährlich Galas, große Produktionen, die Internationale Sportkultur-Akademie oder war bei internationalen Kulturveranstaltungen oder bei TV-Auftritten zu sehen.

Hier die schönsten Stationen aus 30 Jahren Traumfabrik.

  • 2012

    150 Jahre BLLV

    Die Traumfabrik gestaltete die 2-stündige Eröffnungsveranstaltung im Auditorum Maximum für die 150-Jahrfeier des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-Verbands.

  • 2011

    "Faust" ohne Worte - die Neuinszenierung

    9.000 Besucher in der MultimediaTheater-Produktion der Traumfabrik: Einen gewaltigen Besucheransturm verzeichnete die Neu-Inszenierung "Faust sprachlos" von Rainer Pawelke.
    Euphorische Reaktionen bei den Zuschauern und überschwängliche Kritiken in den Medien. "Meisterwerk der Traumfabrik" ... "fantastische Sosani MimeDance-Company" ... "begeisterte Zuschauer im ausverkauften Audimax" ... "ein gewaltiges, auf vielen Sinnesebenen mitreißendes Bühnenwerk", schrieb die Mittelbayerische Zeitung.

  • 2010

    30 Jahre Traumfabrik

    Große Jubiläumsgala in der Donau-Arena mit über 70 internationalen Künstlern. Mit Feuer, Wasser, Luft und Erde wurde ein unvergesslicher Abend für viele tausend Besucher geschaffen.

  • 2007

    Zelttournee durch Bayern

    Durch 14 bayerische Städte tourte die Traumfabrik mit einem wundervoll beleuchteten Zelt. Ein Ereignis für die Sinne. Ein tolles Erlebnis für ganze Ensemble.

  • 2005

    Jubiläums-Gala »25 Jahre Traumfabrik«

    Sonderproduktion unter der Mitwirkung internationaler Künstler in der Donau-Arena Regensburg mit über 50 Künstlern und einem spektakulären Wasserballet und Feuer-Jonglage

  • 2000

    Jubiläum »20 Jahre Traumfabrik«

    Mit einer großen Jubiläums-Gala wird der Geburtstag der Traumfabrik in Regensburg im Audimax gefeiert. Die Premiere und 12 weitere Veranstaltungen sind mit jeweils 1200 Zuschauern ausverkauft. Als Gäste sind hochkarätige Künstler eingeladen. Publikumslieblinge sind die Flying Superkids aus Dänemark. Das High-light ist ein Multivisionsspektakel aus Feuer und Wasser mit den tanzenden Fontänen (Dancing Waters).

  • 1998

    "Faust" ohne Worte

    Eine imposante Bilder-, Musik- und Theatergeschichte nach Goethe
    Co-Prod. Mimodram-Theater Tiflis und Traumfabrik
    Auditorium Maximum Regensburg
    über 16 000 Zuschauer

  • 1997

    Deutsches Theater

    Zu besonderen Anlässen war die Traumfabrik in den letzten Jahren in zahlreichen Städten des In- und Auslandes zu Gast. Auf Einladung des Deutschen Theaters München zeigt die Traumfabrik im Rahmen eines Sommer- Festivals ihre Produktion 4 Wochen lang.
    Zuschauer und Medien sind begeistert: »Jubelstürme mit Boris Becker« Abendzeitung München. »Großartiges Illusions- und Bildertheater« Süddeutsche Zeitung

  • 1996

    Multivisionstheater Faust

    In einer Co-Produktion und dem Mimodram-Theater aus Tiflis (Choreographie: Kacha Bakuradze) wird Goethes Faust als Multivisionstheater gestaltet. Diese Inszenierung von Rainer Pawelke ist ein Gesamtkunstwerk aus Tanz, Mimentheater, Lichtgestaltung und Bildern. Goethes Faust ohne Worte - damit eröffnen sich neue Gestaltungs-, aber auch neue Interpretationsmöglichkeiten.
    Das Publikum und die Medien sind euphorisch:
    »Großes Welttheater ... unendlich einprägsame Zauberbilder«
    (Feuilleton Mittelbayerische Zeitung)
    und: »Vollendete tänzerische Akrobatik, ein Rausch- das Publikum ist überwältigt«
    (Die Woche)

  • 1994

    Ensemble-Ausbildung

    In den Gründerjahren rekrutierte sich das Traumfabrik-Ensemble hauptsächlich aus Sportstudierenden der Universität Regensburg, die sich im Laufe der Jahre immer mehr professionalisierten.

    Nachdem das künstlerische Niveau und die Herausforderungen - auch auf internationalem Parkett - immer größer wurden und um den alten Stamm zu erweitern, bildet das Lehrteam der Traumfabrik aus Hunderten Bewerbern ein neues Ensemble aus.

  • 1993

    10-Jahre Sportkultur-Akademie

    Zum zehnjährigen Jubiläum der »Sportkultur-Akademie« veranstaltet die Traumfabrik den »2. Internationalen Sportkultur-Kongress« an der Universität Regensburg mit über 2000 Besuchern aus 15 Nationen. Großes Bühnen-Glanzlicht ist der umjubelte Auftritt des Niederländischen Tanztheaters (NDT) im Audimax, das eigens für diesen Auftritt, unter der Organisationsleitung von Gudrun Pawelke, zu einer kompletten Tanzbühne umgebaut wird.

  • 1992

    Weltausstellung Expo

    Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland produziert Rainer Pawelke das offizielle Kulturprogramm des Deutschen Tages bei der Weltausstellung 1992 in Sevilla. Der Kommentar der Deutschen Presseagentur: »Ein neues Bild der Deutschen«.

  • 1990 & 1991

    Eröffnungsfeier Internationale Kieler Woche

    Mit einem fünfstündigen farbenprächtigen Spektakel mit faszinierenden Spezialeffekten verwandelten über 100 Akrobaten, Musiker, Tänzer und Schauspieler unter der Regie von Rainer Pawelke den Kieler Rathausplatz zu einem ausgelassenen Jahrmarkt.

  • 1990

    Zehn Jahre Traumfabrik

    Höhepunkt des Jubiläums ist die Aufführung der Traumfabrik mit über 500 Akteuren in der Münchner Olympiahalle.

    »Die Olympiahalle mit 10.000 Fans restlos ausverkauft ... und doch blieb dabei etwas von dem Charme und der kindlichen Freude erhalten, um die sich selbst Roncalli inzwischen manchmal vergeblich bemüht.« tz München

  • 1988

    Eröffnungsfeier Weltmeisterschaften

    Seit 1985 werden große künstlerische Auftragsproduktionen inszeniert und organisiert. Ein Internationaler Höhepunkt dieser Arbeit ist die Eröffnungsfeier der 25. Kunstturn- Weltmeisterschaften 1989 in Stuttgart.

    Rainer Pawelke hat als Regisseur mit der Traumfabrik, dem Stuttgarter Ballett und über 1500 Akteuren den »Höhepunkt der Weltmeisterschaften« (Süddeutsche Zeitung) konzipiert und inszeniert - »Traumnote 10 für die Eröffnung« (Stuttgarter Nachrichten).

  • 1988

    Erster Internationaler Sportkultur-Kongress der Traumfabrik

    Über 1000 Pädagogen und Wissenschaftler aus sieben europäischen Ländern kommen zum »1. Internationalen Sportkulturkongress der Traumfabrik«.

    Das Projekt Traumfabrik wird zum Motor und Initiator einer Neuen Bewegungskultur (Gastvorträge an Universitäten, Fachveröffentlichungen, neue Modelle für die Sport-, Freizeit- und Theaterpädagogik werden bei bedeutenden Kongressen vorgestellt).

  • 1986 - 1990

    Forschungsvorhaben

    Im November 1986 wird Rainer Pawelke vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft die Durchführung eines Forschungsvorhabens übertragen (Fördersumme: insgesamt über 1 Million DM). Entwickelt werden neue innovative Konzepte in Sport, Tanz und Theater. Die ersten hauptamtlichen Mitarbeiter werden eingestellt.

  • 1983 & 1986

    Zeltproduktionen München

    Drei Monate lang besuchen täglich bis zu 1000 Zuschauer das Theaterzelt. Zahlreiche Fernsehsendungen und die Presse berichten bundesweit über das »PoetischeSporttheater« der Traumfabrik.

    »Beifallstürme« Münchner Merkur »Stehende Ovationen« Abendzeitung München

  • 1985

    Traumfabrik-Jubiläum

    Mit einer großen Geburtstags-Gala mit Alfred Biolek, Dieter Hildebrandt und über 2000 Gästen wird das 5-jährige Bestehen in Regensburg gefeiert.

  • 1983

    Internationale Sportkultur-Akademie

    In diesem Jahr werden die ersten Fortbildungslehrgänge durchgeführt. Seit dieser Zeit findet jährlich die Internationale Sportkultur-Akademie statt. Sie hat sich mit über 80 Kursen und 2000 Kursplätzen zur größten Fortbildungsveranstaltung im Bereich »Tanz und Theater«, »Körpererfahrung und Rhythmus«, »Sport und Spiel« entwickelt.

  • 1982

    Zweite Deutschland-Tournee

    Die zweite Deutschland-Tournee der Traumfabrik verläuft mit dem gleichen überwältigenden Erfolg wie im Vorjahr. »traumhaft« »langanhaltende Ovationen!« Bremer Weser-Kurier

  • 1981

    Projekt-Gründung

    Prominente und Politiker setzen sich für ein Weiterbestehen der Traumfabrik an der Universität ein. Die Universität bleibt jedoch bei dem Verbot.

    Das »Projekt Traumfabrik« wird auf privater Initiative von Rainer Pawelke weitergeführt. Die Traumfabrik ist nun ein privates Unternehmen, das sich durch seine Auftritte selbst finanziert. Um negative Entwicklungen auszuschließen (z.B. eine Vermarktung wie im Leistungssport), verweigert die Traumfabrik konsequent jede Vermarktung: keine Firmenwerbung, keine Sponsoren. Zur Wahrung ihrer Unabhängigkeit wird auch auf staatliche und städtische Subventionen verzichtet.

    Pädagogischen Aspekte rücken in den Vordergrund - Modelle für Sport und Spiel, Theater und Kulturarbeit in Schule und Freizeit werden entwickelt.

    Die Universität versucht nun, Rainer Pawelke die Lehrtätigkeit zu entziehen, verliert jedoch in diesem Zusammenhang mehrere gerichtliche Verfahren.

  • 1981

    Erste Deutschland-Tournee

    Ein Veranstalter aus Norddeutschland überredet die Gruppe zu einer Tournee - sie wurde zum Triumphzug: Die Hallen sind mit bis zu 3000 Zuschauern restlos ausverkauft (u.a. Münster, Bremen, Bremerhaven, Neumünster, Oldenburg, Kiel, Mainz, Duisburg, Braunschweig, Wolfsburg). Zum ersten Mal berichtet das ZDF-Sportstudio über die Traumfabrik. Es folgen in den nächsten Jahren mehr als 50 Fernsehsendungen, darunter noch 4x das ZDF-Sportstudio.

  • 1980

    Traumfabrik-Verbot

    Im Herbst 1980 werden die mitwirkenden Studenten überraschend mit einem Verbot durch das Sportinstitut konfrontiert. Die universitären Räume dürfen nicht mehr genutzt werden. Schriftliche Begründung: Die Aufführungen der Traumfabrik seien »Unsinn« und hätten »nichts mit Sport zu tun«, ein Sportinstitut sei kein »Zirkus«. Intensive Vermittlungsversuche zwischen Rainer Pawelke und der Universität sind vergeblich: Die Traumfabrik wird als universitäre Gruppe verboten.

  • 1980

    Traumfabrik-Premiere

    Rainer Pawelke stellt am 3. Juli 1980 beim »Tag der offenen Tür« der Universität Regensburg mit seiner Kollegin Ursula Heinzmann und über 100 Studierenden das Ergebnis einer experimentellen Werkstattarbeit auf einer Bühne unter dem Titel »Traumfabrik« vor. Zum ersten Mal wird eine so umfassende Synthese aus Sport, Kunst und Kultur gezeigt. Die Inhalte: Pantomime, Schattenspiele, Schwarzes Theater, Maskenspiel, Experimente mit Objekten, Rock 'n' Roll, Seilspringen, Bewegungskünste, Jonglage, Akrobatik, Zuschauer-Animation. Die Idee »Sporttheater« - ein Vorläufer des »phantastischen Showtheaters« - ist geboren.

    Die Mittelbayerische Zeitung berichtete begeistert: „ Der Stoff aus dem die Träume sind – Beifallstürme ohne Ende“.