5-Minuten-Traum vom 13. Dezember 2019

Der Eingang in eine Höhle ist der Eingang in eine andere Welt

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Höhlen sind faszinierende und ehrfurchtsgebietende Wunderwerke der Natur.

Höhlen haben für den Menschen schon immer etwas geheimnisvolles: Märchen und Sagen erzählen von Teufeln, Drachen, Zwergen und anderen Gestalten, die in finsteren Hohlräumen tief im Erdinneren leben.

Viele Höhlen bilden sich dort, wo Wasser lösliches Gestein auswäscht. Steinsalz und Gips gehören dabei zu den Gesteinen, die schon in reinem Wasser gelöst werden. Kalkstein dagegen ist erst in saurem Wasser löslich. Die Lösung wird weggeschwemmt; manchmal fließen ganze Bäche oder sogar Flüsse durch das Erdinnere. Zurück bleiben unterirdische Hohlräume, die mit der Zeit immer größer werden. Ein ganzes Labyrinth aus Gängen kann sich hier bilden. Man spricht bei diesen Vorgängen auch von Karst.

Es gibt unzählige Arten von Höhlen, eine beeindruckender als die andere. Gemeinsam haben sie alle, dass kaum Sonnenlicht von außen eindringt. Deshalb ist es kühl und dunkel. Damit sie als Höhlen gelten, müssen sie mindestens so groß sein, dass Menschen sie betreten können und außerdem auf natürlichem Weg entstanden sein.

Wer schon einmal in einer Höhle war, hat das Gefühl das einen sofort etwas erfasst bestimmt auch gespürt. Die Mischung aus Angst, Faszination und Abenteuer. Was könnte hinter der nächsten Kurve kommen? Ob es doch Drachen gibt oder Zwerge, die sich hier verstecken? Wie konnten diese wunderschönen Gebilde enstehen? Was wäre, wenn das Lich ausgeht und ich alleine hier wäre?

Eine verborgene Welt voller Geheimnisse und Möglichkeiten. Eine Welt die wahrlich zum träumen einlädt.

Wir wünschen Ihnen von ganzen Herzen schöne Träume und ein schönes 3. Adventswochenende.

Das Team der 

Traumfabrik

 

 

 

 

Quellen:

https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/Barrierefrei/pages/Wie_entstehen_Hoehlen.html