Die meisten Menschen kennen die Traumfabrik durch einen Besuch der vielen Shows, Galas oder durch Gastauftritte, die sie mittlerweile auch international bekannt gemacht haben. Doch die Traumfabrik ist mehr als nur eine unterhaltsame Show. Die Traumfabrik will Menschen in Bewegung bringen und dort hat sie auch ihren Ursprung: In der Entwicklung einer „Neuen Sportkultur“, in der nicht das sportliche Gegeneinander im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Miteinander, der Spaß und die Freude.

Neue Sportkultur

Der Begriff »Neue Sportkultur« wurde Mitte der 80er Jahre von Rainer Pawelke in die Sportpädagogik neu eingeführt. Es war der Versuch, die Ideen der neuen Bewegungskultur mit den Erscheinungsformen des Sports zu verbinden.
Seit 1980 zeigt die Traumfabrik mit ihrem »poetischen Sporttheater« neue Möglichkeiten und Ideen für eine musisch-ästhetische Bewegungserziehung. Inhalte waren: Akrobatik, Jonglage, Zirkusspiele, Schattentheater, Schwarzes Theater, aber auch Seilspringen und Frisbeespiele.
Seit 1983 werden diese Themen in Fortbildungskursen angeboten. Heute umfasst die Sportkultur-Akademie der Traumfabrik über 80 Kurse mit Referentinnen und Referenten aus aller Welt.
Damit hat die Traumfabrik die Sportlandschaft verändert und vor allem im Schulsport neue Impulse gesetzt.

Abenteuersport Der Begriff »Neue Sportkultur« wird 1986 zum ersten Mal verwendet:
Ein vom Bundesbildungsministerium in Auftrag gegebenes Forschungsprojekt endet 1989 mit einem »Sportkultur-Festival«.
Der Forschungsbericht »Das Sportkultur-Festival« ist bei der Traumfabrik erhältlich.

1988 wird der erste Sportkultur-Kongress der Traumfabrik in Regensburg durchgeführt. 1993 findet der zweite Sportkultur-Kongress an der Universität Regensburg statt mit über 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 15 Nationen. Der Kongressbericht wird zu einem umfangreichen Handbuch (mit 36 Autoren) ausgearbeitet.
Rainer Pawelke (Herausgeber): Neue Sportkultur - von der alternativen Bewegungskultur zur Neuen Sportkultur / Neue Wege im Sport, Spiel, Tanz und Theater.- AOL Verlag Lichtenau 1995 / zu beziehen über die Traumfabrik.

Das aus der Sportkultur entstandene „Sporttheater“

Seit 1976 wurde an der Universität Regensburg unter der Leitung von Rainer Pawelke mit über 100 Studentinnen und Studenten eine besondere Form des Sports im darstellenden Bereich entwickelt und 1980 unter dem Titel "Traumfabrik" vorgestellt. Dazu wurde ein neuer Begriff geprägt: "Sporttheater".
Jazzdance Viele Inhalte des Sporttheaters stammen aus bekannten Kunstbereichen (Pantomime, Schwarzes Theater). Neu an der Idee "Sporttheater" war die Summe der vielfältigen sportlichen und künstlerischen Darstellungsmöglichkeiten: Schwarzes Theater, Pantomime, Schattentheater, Objekttheater, Maskentheater, Tanz, Bewegungskünste, Jonglage, Akrobatik, Live-Musik, Seilspringen (das dann vom DTB als Wettkampf-Disziplin aufgenommen wurde) usw. Ein Modell für eine musisch-ästhetische Bewegungserziehung mit einfachen Mitteln war geboren.
Was folgte waren hunderte von Sporttheater-Schulprojekten und Jahre später Änderungen der Sportlehrpläne in allen Bundesländern.
Bis heute bietet die Traumfabrik jedes Jahr Workshops im Bereich Sporttheater und Neue Sportkultur an.

>> Neue Sportkultur - die Übersicht (PDF)
>> Neue Sportkultur - das Skript (PDF)
>> Der Goldene Plan (PDF)

Umsetzung:

>> Wissenschaftliches und pädaogisches Wirken Rainer Pawelke (PDF)
>> Künstlerisches Wirken Rainer Pawelke (PDF)

Trapeztanz Gastvorträge, Workshops
Pädagogische Konzepte der Traumfabrik werden bei Kongressen und Symposien vorgestellt. Beispiele: Deutsches Turnfest, Berlin 1987 / DSB Kongress "Sport 2000", Berlin 1988

Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesbildungsministeriums

Neue Sportmöglichkeiten für Jugendliche wurden innerhalb dieses Forschungsvorhabens entwickelt. (Etat: DM 800 000,- /Laufzeit 1986 - 1990). Forschungsbericht "Sportkultur-Festival der Traumfabrik"

 

1. Internationaler Sportkultur-Kongress Regensburg 1988
Über 1000 Wissenschaftler und Pädagogen aus 7 europäischen Ländern trafen sich im März 1988 fünf Tage lang zu dem von der Traumfabrik durchgeführten Kongress.

2. Internationaler Sportkultur-Kongress Universität Regensburg 1993
Über 2000 Wissenschaftler und Pädagogen aus 14 Nationen trafen sich im April 1993 fünf Tage lang zu dem von der Traumfabrik durchgeführten Kongress.

Veröffentlichungen
Fachzeitschriften, Broschüren, Bücher usw. (Veröffentlichungsliste auf Anfrage / Bücher siehe unten)

Bücher aus der Traumfabrik

(Autor bzw. Hrsg.: Rainer Pawelke)
Neue Sportkultur - Von der Alternativen Bewegungskultur zur Neuen Sportkultur.
Neue Wege in Sport, Spiel, Tanz und Theater.- Lichtenau 1995.
Schwarzes Theater aus der Traumfabrik.- München 1995. (2. Auflage 1987)
Sportkultur-Festival der Traumfabrik.- Regensburg 1991. (Forschungsbericht)
Traumfabrik - poetisches Sporttheater.- München 1986. (2. Auflage 1987)        

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