5-Minuten-Traum vom 31. Oktober 2019

Das gemeine Deichschaf - ist gar nicht so gemein ;-)

© @kersinbeinhorn

Wer schon einmal an der Nordsee war, kennt es: Das Schreien der Möwen. Das Rauschen der Wellen. Die Ruhe vor dem Sturm.

Und dann ist da noch dieser komische grüne Möchtegern-Berg, der an der Küste entlang führt. Bewohnt von teilnahmslos rumstehenden oder liegenden Wesen. Die Sprache ist nicht von Touristen, sondern vom Gemeinen Deichschaf.  Aber wozu? ...Wozu ein Deich? ...Die Schafe nur Deko?

Die ersten Deiche waren kaum höher als 1,20m und gebaut wie eine Mauer. Dieses architektonische Konzept ging nur leider nicht auf, da diese sehr kleinen Deiche viel zu schnell brachen. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Höhe des Deiches auf 9-10m an. Auch die Form hat sich gewandelt, so kann das Wasser auf dem Deich auf- und wieder abfließen. Seine Aufgabe ist es heute wie vor Hunderten von Jahren, Land vor dem Wasser zu beschützen.

Das Deichschaf hat dabei eine äußerst wichtige Aufgabe: Es sorgt für Stabilität. Denn durch das Herumgelaufe auf dem Deich bleibt alles da, wo es hingehört. Zusätzlich sorgt auch der Pflanzenbewuchs für eine gewisse Stabilität - und mähen muss auch keiner ... 

Ein kuscheliges langes Wochenende
wünscht Euch Euer Traumfabrik-Team

Bild: @kerstinbeinhorn

Quelle: https://www.nordseetourismus.de/seemannsgarn-total-verrueckte-geschichten